IRM Summer Teil 2: Breakfast-Talks

Mit den Alumni Katharina Albath, Felix Schreitmüller, Arndt Hammerich und Noelle Fröhlich

Am Tag nach dem IRM-Summer folgten die „Breakfast-Talks“, die es dieses Jahr zum ersten Mal gab. Gemeinsam mit vier Alumni frühstückten 12 IRMler und IRMlerinnen aus unterschiedlichen Semestern per Zoom und tauschten sich über verschiedenste Themen aus.

Zuerst wurde Manu Eckert zum Gewinner des Pyjama-Kontest für das beste Schlafoutfit gekürt und dann begannen die vier Alumni von ihrem Lebensweg nach dem Bachelor zu erzählen.

Als Erste erzählte Katharina Albath von ihrem Master in European Affairs, welchen sie in Paris und London (also mit einem Doppelabschluss) studiert. Nach IRM hat Katharina sich erst einmal ein Jahr frei genommen und verschiedene Praktika absolviert, um herauszufinden, wohin der berufliche Weg für sie gehen soll. So ist sie schließlich auf ihren Master gekommen und möchte später am liebsten in der EU-Kommission arbeiten. Für das Auslandssemester empfiehlt sie den aktuellen Studenten*innen, sich für genug für ein (DAAD-) Stipendium zu bewerben.

Im Anschluss berichtete Felix Schreitmüller von seinem Job bei UiPath in München. Bereits seit einem Jahr ist er für das Unternehmen tätig, welches Prozess-Softwares für verschiedene Bereiche entwickelt. Dabei ist Felix unter anderem für Kundenbetreuung zuständig. Zuvor war er bereits als Werkstudent bei Continental AG und als Praktikant bei ProSieben und hat für sich das Interessen an dem Bereich Innovation entdeckt, was ihn zu seinem jetzigen Job geführt hat.

Auch Arndt Hammerich erzählte von seinen Erfahrungen, die er während und nach IRM gemacht hat. Bereits während des Studiums entdeckte er sein Interesse an Innovation und verfasste dann auch seine Bachelorarbeit zum Thema Reverse Innovation. Über einen Vortrag beim IRM network kam er zu dem Unternehmen HYFE, wo er zunächst sechs Monate arbeitete. Danach wechselte Arndt zu dem Arbeitgeber Salesforce, bei dem er sich neben der Arbeit auch für wohltätige Zwecke einsetzen kann. Besonders dieser Aspekt macht das Unternehmen für Arndt so attraktiv, da er sich immer für die Arbeit von NGOs interessiert hat und es genießt, auch eine „sinnstiftenden“ Beitrag in Form von finanzieller Unterstützung der Projekte durch den Arbeitgeber leisten zu können. Als Ratschlag sagte er, dass man sich nicht zu sehr stressen und unter Druck setzten lassen und vor allem die Vorteile des Netzwerkes des IRM network nutzen soll.

Als letztes berichtete Noelle Fröhlich von ihrem bisherigen Lebensweg. Sie wollte nach IRM keinen Master machen, aber interessierte sich immer sehr für Entwicklungspolitik. Auf der Suche nach einem passenden Job stieß sie dann auf die Deutsche Post DHL Group, wo sie eine Stelle als Trainee bekam und dann sogar eine Zeit lang in Kenia arbeiten konnte. Seitdem ist Noelle bei dem Unternehmen tätig und nun seit ca. einem Jahr im Umweltbereich, wo sie zum Beispiel den CO2-Fußabdruck des Unternehmens prüft und Reportings zu den Emmissions-Zielen erstellt. Rückblickend fand Noelle besonders die Projekte, Gruppenarbeiten und die Globe-Übung sehr gut, da die dort erworbenen Fähigkeiten auch jetzt im Berufsalltag noch sehr hilfreich sind. Sie empfiehlt den aktuellen Studierenden alle praktischen Übungen mitzunehmen und zu nutzen.

Alle vier Alumni waren auch sehr beim IRM network engagiert. Arndt Hammerich, ein Mitgründer des Vereins, gab uns einen kurzen Rückblick zur Entstehung des network. Die Idee für solche einen Verein entstand unter anderem durch Herrn Groll, der sich von dem Kuwi-Netzwerk aus Passau inspirieren ließ. Doch auch viele andere Professoren unterstützen diese Idee. Das grundsätzliche Ziel war es, den Austausch zwischen den Studierenden und den Alumni zu fördern, da IRM zu diesem Zeitpunkt quasi noch ein „Frischling“ unter den Studiengängen war. Genau so wichtig war es für die Studenten*innen aber auch, Spaß zu haben und eine tolle Zeit gemeinsam zu verbringen. Damals wurde als erstes ein AW-Kurs konzipiert, an dem Interessierte aus dem damaligen dritten und siebten Semester teilnahmen. Dieses Projekt wurde dann an den nächsten Jahrgang übergeben und entwickelte sich bis zum heutigen IRM network weiter. Bereits damals hatten die Gründer die Version, einen Verein für Studenten*innen und Alumni zu gründen und zum Beispiel mit dem IRM Summer ein gemeinsames Treffen zu organisieren, bei dem man sich austauschen und gegenseitig Tipps geben konnte.

So entstand das IRM network, wie wir es heute kennen. Dieser Verein ist extrem wertvoll für alle aktuellen und ehemaligen IRMler und IRMlerinnen und bleibt uns hoffentlich noch lange erhalten!

Vielen Dank an dieser Stelle an die Alumni und die interessanten Vorträge!


verfasst von Christina Radspieler

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