5. November 2016

Warum IRM?

Einzigartig in Deutschland


Der interdisziplinäre Studiengang IRM stellt aufgrund der Verzahnung von Wirtschaft, Politik, Kultur und Fremdsprachen ein Alleinstellungsmerkmal der OTH Regensburg in Deutschland dar (vergleichbar nur Bachelor Kulturwirtschaft / International Cultural and Business Studies, Universität Passau).

IRMler


Auch wenn ein großer Anteil der Studierenden aus Bayern kommt, was dem Ausbildungsauftrag der OTH Regensburg entspricht, zieht der Studiengang IR von Anfang an Bewerber und Bewerberinnen aus ganz Deutschland und weltweit an. Im Studiengang International Relations and Management liegt der Frauenanteil bei den Studierenden seit einigen Jahren bei etwa 80 Prozent. Der Studiengang zieht aufgrund seiner internationalen Ausrichtung auch Studierende mit Migrationshintergrund an. Es gibt jedoch keine Studierenden, die aufgrund von Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache besondere Berücksichtigung erfahren müssten.

Fokus auf interkulturelle Handlungskompetenz


Zum einen ist dies die wissenschaftliche und praktische Ausbildung in interkultureller Handlungskompetenz (IHaKo) in Weiterführung des Ansatzes von Prof. Dr. Alexander Thomas. Das theoretische Fundament („Kulturstandards“) wurde unter Prof. Dr. Dreyer vom ursprünglich psychologischen Ansatz um die soziologische Dimension erweitert. Die empirische Datengrundlage interkultureller Erfahrungen („Kulturell bedingt kritische Interaktionssituationen“) wird von Experten und Expertinnen als europaweit einzigartig bewertet und wird durch die Auslandserfahrungen der IR Studierenden kontinuierlich aktualisiert. In der aktuellen interkulturellen Psychologie ist der relationale Ansatz, der von Prof. Alexander Thomas entwickelt wurde, immer noch als der einzige nicht-universalistische Ansatz zu sehen. Dies ermöglicht die Arbeit auf Handlungsebene und aufgrund der konkreten Analyseheuristik die Herausarbeitung kulturadäquater Lösungsmöglichkeiten, die für beide Interaktionspartner zufriedenstellend sind.

Ausgeprägte Praxisorientierung


Zum weiteren ist dies die praktisch orientierte politikwissenschaftliche Ausbildung, die in dieser Art an Hochschulen in Bayern einzigartig ist. Studierende erhalten die Möglichkeit, in Summer Schools und Case Studies praxisnah sicherheitspolitische Fragestellungen in Zusammenarbeit mit relevanten Akteuren und Akteurinnen zu erarbeiten. Für sein Engagement erhielt Prof. Dr. Bresinsky im Februar 2016 von der Bundesministerin für Verteidigung, Dr. Ursula von der Leyen, die Medaille BMVg. Außerdem herauszustellen ist die Etablierung einer Trainings- und Übungsplattform (www.comprehensiveanalysis.com) für die Analyse virtueller Zusammenarbeit im Kontext vernetzter Sicherheits- und Entwicklungspolitik unter Leitung von Prof. Dr. Bresinsky. Mindestens zwei internationale Übungen finden pro Semester statt, die angewandte Forschung im Bereich der Entscheidungsfindung und Analysefähigkeiten von Lagebildern ermöglicht.

Hochschulweite Kooperation


Last, but not least: Die enge Kooperation der beiden anbietenden Fakultäten Allgemeinwissenschaften und Betriebswirtschaft ermöglicht eine interdisziplinäre Ausbildung, die für sich in Anspruch nehmen kann: Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. Gemeinsam mit der Fakultät BW findet beispielsweise im SoSe 2016 eine Schriften- und Vorlesungsreihe zum Thema „Führen von Familien Unternehmen“ statt.


(mit Auszügen aus dem Akkreditierungsantrag von April 2016)

(Stand: April 2016)