Impact Globe – Einzigartige europäische Zusammenarbeit

Vom 8. bis 10. Mai fand erneut eine Übung im Rahmen der Globe-Serie für IRM-Studierende statt. An dem Event waren insgesamt 63 Studentinnen und Studenten beteiligt, die an drei verschiedenen europäischen Hochschulen operierten – an der Libertas International University in Dubrovnik, an dem Technological Educational Institute auf Kreta und an der OTH in Regensburg.

Globe existiert seit dem Sommersemester 2013 und findet seitdem jedes Semester statt. Es handelt sich dabei um eine virtuelle Kooperation zwischen verschiedenen Organisationen (UN, Rotes Kreuz, EU) im Rahmen eines humanitären Einsatzes. Bei der in diesem Semester stattgefundenen Übung „Impact Globe“ war es die „UNMISS“, die United Nations Mission in Südsudan. In der Vergangenheit wurde die Übung mit dem Bildungszentrum der Bundeswehr in Mannheim durchgeführt, dies konnte dieses Semester leider nicht verwirklicht werden.

Der Leitgedanke der Übung ist, durch aktives Mitwirken und Mitarbeiten ein nachhaltiges Lernziel zu erreichen. Die Teilnehmer gewinnen Erfahrung in Projektplanung und –management, sowie in der Arbeit mit digitalen Kommunikations- und Informationsmitteln. Darüberhinaus soll die Zusammenarbeit auf internationalem Niveau geschult und gestärkt werden.

Unter der Leitung von Prof. Dr. Bresinsky wurde die Übung von IRM-Studentinnen aus dem 2. Semester organisiert. Unterstützt wurden sie bei der Planung und Koordinierung von Masterstudenten des Studiengangs „Security, Intelligence and Strategic Studies“ (SISS) von der University of Glasgow, die ihr Sommersemester an der OTH verbringen. Begleitet wurde die Veranstaltung darüberhinaus von einem IT-Team, einem Evaluationsteam und einem Scripting-Team. Letzteres bildete sich aus IRM- und SISS-Studierenden, die ein Szenario für die Übung und die Aufgaben für die Trainingsgruppen entwarfen.

Das Evaluationsteam stand unter der Leitung eines Masterstudenten der Erziehungswissenschaften der Universität Regensburg. Dieser wurde ebenfalls von Studenten aus Glasgow unterstützt. Ihre Aufgabe bestand darin, die Arbeits-, Kommunikations- und Verhaltensweise der Trainingsgruppen während der drei Tage zu beobachten. Daneben wurden die Teilnehmenden mit einem Fragenbogen über ihre Erfahrungen der einzelnen Übungstage befragt, den das Evaluationsteam im Nachhinein auswertete.

Das IT-Team sorgte für die Bereitstellung von digitalen Kommunikationsmitteln und analysierte die während der Übung gesammelten Daten. Die Durchführung unterlag einem Master-Informatikstudenten der OTH, einem SISS-Studierenden aus Glasgow und einem Erasmusstudenten aus Neuseeland.

Die Teilnehmer der Globe-Übung, darunter 26 IRM-Studierende, wurden in mehrere Trainingsgruppen eingeteilt und bearbeiteten über drei Tage hinweg verschiedene Aufgaben.

Am Ende des letzten Tages fanden sich alle Teilnehmer bei Getränken und Snacks zusammen, um die vergangene Übung zu resümieren. Dabei herrschte der Konsens, dass die Übung zwar fordernd und anstrengend war, sie dennoch jedem viel Spaß bereitet habe. Der Einsatz und die Motivation sowohl der Organisatoren als auch der Teilnehmer waren außergewöhnlich und zeigten, wie wertvoll derartige extracurriculare Veranstaltungen sind. Besonders die Zusammenarbeit und Kommunikation von Studierenden aus verschiedenen europäischen Ländern und über Ländergrenzen hinweg machen die Globe-Übung zu einem wohl deutschlandweit einzigartigen Projekt.


Autorin: Anna Fleischmann, zur Impact Globe Übung vom 8. bis 10. Mai 2017

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