„Bonjour“ und „goede dag“ aus Brüssel

Seit Anfang August bin ich bereits hier in Brüssel und mache ein siebenmonatiges Praktikum im Personalwesen von Audi Brussels, wo seit September das erste rein elektrisch betriebene Modell der Marke, der Audi e-tron, produziert wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

Neben den typischen Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel dem zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Grand Place, Atomium oder Manneken Pis, die Brüssel bietet, muss man meiner Meinung nach einfach das Brüsseler Flair erkunden und erleben. Am besten geht das beim Genießen eines der tausenden belgischen Biere in einer netten Bar (hier ist die Bar- und Kneipendichte noch höher als in Regensburg) und dazu einer Tüte belgischer Pommes. Zusammen mit Waffeln und der wirklich leckeren Schokolade ist Brüssel wahrlich kein Paradies für einen gesunden Lifestyle … ????Bei einem gemütlichen Spaziergang auf dem Mont des Arts, im modernen Europaviertel oder im Jubelpark kann man dann versuchen, die Kalorien wieder loszuwerden.

Was mich neben dem Essen auch noch begeistert ist Brüssels (Sprachen-)Vielfalt. Offiziell zweisprachig, hört und sieht man natürlich überall Französisch und Niederländisch. Nahezu alle Einheimischen können beide Sprachen fließend und wegen des hohen Anteils an Leuten mit Migrationshintergrund oft noch eine andere dazu. Mit 62% steht Brüssel auf Platz 2 der Liste der Städte mit dem höchsten Ausländeranteil weltweit und so vernehme ich täglich unzählige Sprachen und Dialekte und sehe Menschen aus allen Kulturen der Welt. Dazu kommen noch die vielen Parlamentarier aus den EU-Mitgliedsstaaten und perfekt ist der Mix aus Sprachen, Ländern, Nationalitäten und Kulturen.

Durch Belgiens zentrale Lage in Europa und Brüssels gute Infrastruktur geht es leicht in andere Städte zu kommen. Schnell und vor allem auch günstig kann man nach Amsterdam, Paris, Kopenhagen, … fahren oder fliegen, was ich natürlich schon ausgenutzt habe oder noch werde.

Nichtsdestotrotz hat das Leben in Brüssel natürlich auch Schattenseiten. Die Hauptstadt Belgiens gehört zu den Städten mit der höchsten Luftverschmutzung auf dem Kontinent, was man sowohl sehen, als auch – gerade am Anfang – beim Aufenthalt an der Luft spüren kann. Außerdem haben die Brüsseler ein Problem mit dem Müll und so liegt auf den Straßen wirklich viel Abfall rum. Und nicht zu vergessen die unzähligen Taschendiebe, die leider auch bei mir „erfolgreich“ waren und mein Handy gestohlen haben, was während eines Auslandssemesters wirklich nicht optimal ist.

Für mich bedeutet Brüssel gelebte Interkulturalität, Charme, Entspanntheit, und vor allem Vielfalt.

Liebe Grüße aus der Hauptstadt Europas in das schöne Regensburg sendet euch
Lea


Auslandsgruß von Lea Markiewicz, Oktober 2018

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