Beim Startup durchgestartet

Es ist endlich wieder soweit – unsere große Alumni–Reportage geht in die zweite Runde! Wir haben keine Kosten und Mühen gescheut und Ehemalige auf der ganzen Welt benachrichtigt, um spannende Geschichten und interessante Lebenswege kennenzulernen. Zweiter in  unserer Alumni-Reihe bildet Christian. Er hat vor gut 1 ½ Jahren IRM erfolgreich abgeschlossen und lässt euch ein bisschen an seinem Après-IRM-Leben teilhaben.c-zillnerIch arbeite in einem Startup in München und wir versuchen, unsere Idee zu einem industriereifen Produkt zu formen. Unser Startup heißt Magazino und ist allein im letzten Jahr bis auf 60 Mitarbeiter gewachsen. Meine Aufgaben ändern sich ständig. Derzeit verantworte ich das Marketing, die Pressearbeit und den Vertrieb. Die Stelle zu bekommen, war ganz einfach: eine Bewerbung, ein Gespräch und viel Engagement im Praktikum damals.

Nach meinem Bachelor hatte ich anfangs immer das Gefühl, nicht sonderlich gut auf das Berufsleben vorbereitet zu sein, vor allem, da IRM eine ziemliche Mischung aus so ziemlich allem ist, was man sich vorstellen kann. Es stellte sich jedoch ziemlich schnell heraus, dass wir uns hinter niemanden verstecken müssen. Viele der methodischen Ansätze, die uns während des Studiums beigebracht wurden, helfen mir jetzt noch immer – den Rest weiß ja Google.

Ich habe mich nach dem IRM-Studium dazu entschieden, keinen Master zu machen. Ich hatte das Gefühl, nicht genau zu wissen, was ich eigentlich genau im Master machen wollte. Nach meiner Abschlussarbeit in Statistik tendierte ich zuerst zu einem Finanzmaster. Durch meine Erfahrung im Job bin ich jetzt aber Gott froh, nicht diesen Weg eingeschlagen zu haben. Finance ist super trocken und eher etwas für Spießer – sogar in Startups! In der Zukunft würde ich sehr gerne noch meinen Master dranhängen, ob M. Sc. oder MBA wird sich noch rausstellen. Beruflich wäre es toll, wenn wir Magazino baldmöglichst in die schwarzen Zahlen führen könnten.

Doch auch nach dem IRM Studium gibt es vieles, was mich noch mit meiner Studienzeit verbindet. Ein so interdisziplinäres Netzwerk wie das IRM network zu haben, ist für mich sehr wertvoll. Durch die Interdisziplinarität (Politik, Wirtschaft, Kultur, Recht & Sprachen) haben wir bereits sehr früh gelernt, Perspektiven zu wechseln. Perspektivenwechsel ist für mich eine der Hauptqualitäten einer guten Führungskraft.

Es ist ein ganz komisches Gefühl, wie schnell die Zeit vergeht, und dass ich jetzt schon selbst Tipps für die zukünftigen Generationen geben darf. Für mich war es immer sehr hilfreich, mir Gedanken zu machen, in welchem Umfeld ich gerne arbeiten/ leben möchte. Ich bin der festen Überzeugung, dass man sein eigenes Potential nur dann optimal ausleben kann. Für mich war dieses optimale Umfeld eben ein Startup. Hier kann ich alles so gestalten wie ich will und sehr vielseitige Erfahrungen sammeln. Diese Freiheit ist aber nichts für jedermann.


Alumni-Reportage Teil 2: Christian Zillner

 

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