IRM Summer Royale 2019 – Grenzenlos: Ein Leben nach IRM

Praktikum, Traineeship, Einstiegsjob… oder doch der Master? Jeder IRM-Absolvent stellt sich diese Fragen. Und was wäre da eine bessere Gelegenheit, sich diese Frage sich von einigen Alumni beantworte zu lassen, als der IRM Summer? In einer Fragerunde interviewte IRM-6erin Maria 5 IRM-Graduierte aus verschiedenen Jahrgängen über ihre bisherigen Werdegänge:

Tommy Gruber ist inzwischen in Berlin bei einer Daimler-Tochterfirma tätig und hat auch bereits einen Master in Lissabon absolviert. „Ich war bei der moovel Group GmbH zunächst als Werkstudent tätig, habe dann dort meine Masterarbeit geschrieben und bekomme nun meine erste Festanstellung.“ erzählt der 2017-Absolvent. Das Thema Mobilität habe ihn angefixt und er möchte in dem Bereich weiter tätig sein. Steffen Müller schloss IRM 2018 ab und berichtet von seiner Entscheidung, sich direkt in seinen Master „Contemporary European Studies“ zu stürzen. Er habe sich gegen die Pause zwischen Bachelor und Master entschieden, weil er es sich schwierig vorstelle, aus dem Arbeitsleben wieder in das Unileben zu wechseln. Für Katharina Albath aus dem gleichen Jahrgang war jedoch die Pause genau das Richtige: „Nachdem ich IRM abgeschlossen hatte, wusste ich einfach noch nicht wirklich, was ich will. Ich habe bei meinen Praktika so viele wertvolle Erfahrungen gesammelt, die meine Masterentscheidung noch einmal stark beeinflusst haben.“ Sie startet demnächst ein Double Degree an der Sciences Po und der LSE. 

Die beiden Absolventinnen aus dem Jahr 2016, Noelle Fröhlich und Lena Drössler, erweitern die Spanne an Möglichkeiten mit IRM noch weiter. Noelle berichtet von ihrem Traineeship bei der Deutschen Post im Bereich Humanitärer Hilfe und Logistik, in welchem sie nochmal ins Ausland gehen konnte, genauer gesagt nach Kenia. Lena geht in eine gleiche, aber irgendwie auch andere Richtung: Sie leitete nach ihrem Master in Kopenhagen („Global Refugee Studies“) bis jetzt ein Flüchtlingszentrum und beginnt demnächst ihre Stelle bei der GIZ im Bereich Frieden, Sicherheit und Nothilfe. Zuletzt gaben Birgit Eberl und Julia Urbauer einen Einblick in ihre Masterentscheidungen und dass es kein Problem ist, wenn etwas mal nicht funktioniert oder sich ein Plan ändert. 

IRM gibt uns eine Breite an Möglichkeiten, die Fluch und Segen zugleich sein können. „IRM ist grenzenlos“, sagt auch Moderatorin Maria. „Zu sehen und zu hören wie viele Möglichkeiten IRM einem bietet, gibt unglaublich viel Inspiration für die eigene Zukunft.“ Und was empfehlen die ehemaligen IRMler den Studierenden? Ruhig bleiben, nicht vom Stress mitreißen lassen und das Leben genießen. Irgendwie wird es schon immer! Jeder wird seinen eigenen Weg gehen. Vielleicht sind einige etwas steiniger oder haben Schlaglöcher, einige haben Kurven oder gehen strikt geradeaus. Aber es geht immer vorwärts.


Autorin: Eva Johannsen, zum Brunch und Alumni Q&A beim IRM Summer 2019

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